Wir freuen uns über Ihr Interesse an weiterführenden Informationen zu der Asiatischen Tigermücke.
Risiken für die Asiatische Tigermücke sind vielfältig. Das liegt unter anderem daran, dass Tigermücken sich gut an Umweltbedingungen anpassen können und viele unterschiedliche Brutstätten nutzen. Durch den Klimawandel werden die klimatischen Bedingungen für die Ausbreitung deutschlandweit immer passender. Kleinräumig findet die Asiatische Tigermücke gerade in (vor-)städtischen Nachbarschaften optimale Bedingungen. Das zeigen auch bisherige massenhafte Vermehrungen in Deutschland, die vor allem in Kleingärten, Wohngebieten mit Gärten und auf Friedhöfen auftraten.
Viele der Risiken für Tigermücken sind jedoch nicht nur natürlich gegeben, sondern durch Menschen befördert. Während beispielsweise die Einschleppung von neuen Tigermücken kaum durch alltägliches Handeln beeinflussbar ist, können kleine Anpassungen im Garten/Außenbereich und einige regelmäßige Maßnahmen Brutstätten vermeiden. Viele Präventionsmaßnahmen sind darauf ausgelegt, Bewohner*innen für diese Handlungsmöglichkeiten im privaten Umfeld zu sensibilisieren und sie bei der Umsetzung zu unterstützen.
In Bonn ist das Vorkommen der Asiatischen Tigermücke an mindestens einem Standort bestätigt. Damit liegt Bonn am nordwestlichen Rand des aktuellen Ausbreitungsgebiets in Deutschland. Weitere Informationen zu der Asiatischen Tigermücke der Stadt Bonn finden Sie auf der Website der Stadt und in einem gemeinsamen Flyer der Bundesstadt Bonn und dem Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz (LfGA NRW).
Eine Karte des aktuellen Ausbreitungsgebiets in Deutschland finden Sie hier:
Die Stadt Bonn fasst Maßnahmen gegen Brutstätten auf Terrassen, Balkonen, in Gärten, Kleingärten und auf Friedhöfen wie folgend zusammen:
- Reinigen Sie Ihre Regentonne vor der Gartensaison und decken Sie die Tonne anschließend mit einem Insektenschutznetz ab. Achten Sie darauf, dass keine Löcher im Netz sind, da die Mücken Schlupflöcher finden und nutzen.
- Entleeren Sie Gießkannen, nicht benötigte Blumentöpfe und Untersetzer und lagern Sie diese umgedreht oder geschützt, sodass sich kein Wasser darin sammeln kann.
- Vermeiden Sie stehendes Wasser in Blumentöpfen, auf Abdeckplanen, in Kinderspielzeugen in Sandkästen und anderen Behältnissen.
- Entsorgen Sie abgestandenes Wasser aus Gefäßen und Behältnissen nicht in den Gully, sondern vergießen Sie es direkt auf Grünflächen im Garten.
- Tauschen Sie stehendes Wasser in Vogeltränken regelmäßig aus und reinigen Sie diese vor einer erneuten Befüllung gründlich.
- Säubern Sie regelmäßig Ihre Regenrinnen.
- Fördern Sie Fressfeinde wie Libellen und Vögel.
- Werden Behältnisse mit 60 – 70°C warmen Wasser ausgespült, tötet dies die Eier ebenfalls ab.
Eine Übersicht mit Abbildung zu den Maßnahmen gegen Brutstätten in Ihrem privaten Umfeld gibt es zum Beispiel auch auf folgender Seite. (Tigermücken Informationsplattform und als Videos aufbereitet.)
(Bei Ihrer Anmeldung erhalten Sie ausschließlich Informationen zu den Studienergebnissen und wie es nach diesen weitergeht.)
Waren Ihre Antworten zu den Wissensfragen richtig?
Weitere Informationen zur Prävention und Bekämpfung der asiatischen Tigermücke:
