Die Biodiversität städtischer Grünflächen liefert Ökosystemleistungen, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken, birgt allerdings auch Gefahren. Insbesondere vektorübertragende Krankheiten (z.B. durch Zecken) können durch die urbane Biodiversität an Bedeutung zunehmen, ebenso sind allergische Beschwerden mit dieser verbunden. Gesundheitsrisiken von Biodiversität werden derzeit nicht systematisch erforscht und nur beiläufig in Grünflächenplanungen berücksichtigt.

„Positive und negative Gesundheitswirkungen der städtischen Biodiversität“

BMBF-geförderten Vorhaben werden die positiven und negativen Gesundheitsauswirkungen untersucht und in einer „GreenBalance“ einander gegenübergestellt.

Im Sinne eines One Health/Planetary Health Ansatzes werden die Wechselwirkungen zwischen einzelnen Biodiversitätselementen, Tieren und Menschen analysiert, um Synergien und Konflikte zwischen Biodiversitätsförderung, Ökosystemleistungen und Gesundheitsrisiken zu identifizieren.

Start: 01.10.2022
vor. Ende: 30.09.2027