Über die Studie:

Die Umfrage ist Teil einer Masterarbeit, die die Bedarfe, Möglichkeiten und Herausforderungen frühzeitiger Präventions- und Bekämpfungsstrategien im Umgang mit der Asiatischen Tigermücke (Aedes albopictus) untersucht. Dafür besteht die Studie aus zwei Teilen. Ziel ist es, mit diesen den Kontext zu verstehen, in dem und für den die Strategien entwickelt werden.

Im ersten Teil (diese Umfrage, A) wird auf kleinräumiger Ebene das Wissen, die Sichtweisen und das Verhalten von Gärtner*innen in Bonn untersucht. Bonn wurde ausgewählt, weil es bereits vereinzelte Populationen der Asiatischen Tigermücke gibt. Allerdings ist die Asiatische Tigermücke noch wenig bekannt. So kann untersucht werden, wie sich die lokal begrenzten Vorkommen der Asiatischen Tigermücke auf betroffene Bonner*innen auswirken. Außerdem wird untersucht, ob sich das Wissen, die Sichtweisen und die Umsetzung von Maßnahmen nach verschiedenen Gartentypen unterscheidet. Die Ergebnisse werden statistisch ausgewertet.

Der zweite Teil der Studie (B) beschäftigt sich damit, wie sich öffentliche Institutionen auf die zunehmende Ausbreitung der Asiatischen Tigermücke vorbereiten und wie Präventions- und Bekämpfungsstrategien entwickelt werden. In diesem Teil geht es nicht explizit um Bonn, sondern um die Handlungsansätze in verschiedenen Kommunen, in denen kürzlich erste Populationen der Asiatischen Tigermücke nachgewiesen wurden oder deren Etablierung in naher Zukunft erwartet wird. Dazu werden Interviews mit Akteur*innen aus dem Öffentlichen Gesundheitsdienstes (zum Beispiel Gesundheitsämtern) geführt.

Beide Studienteile werden abschließend gemeinsam ausgewertet, um sowohl relevante Aspekte auf Ebene der Bewohner*innen von betroffenen Gebieten als auch institutionelle Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Zusammenfassend hat die Studie zwei Absichten:

  1. Das wissenschaftliche Interesse an den Interaktionen von Institutionen, Nachbarschaften, und einzelnen Haushalten mit der Asiatischen Tigermücke
  2. Die Erarbeitung einer Grundlage für Empfehlungen für frühzeitige, alltagsnahe Präventions- und Bekämpfungsstrategien in neuen Ausbreitungsgebieten

Konzeptionelle Darstellung der Gesamtstudie


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